Der Bundeswehr das Rückgrat brechen!

Mit „flächendeckenden“ Veranstaltungen versucht der Reservistenverband um den 26. September, dem „Tag der Reservisten“, Werbung für sich und die Bundeswehr zu machen. Das selbsternannte „Rückgrat der Bundeswehr“ hat sich den 26. September, den Tag vor der Bundestagswahl, als Hauptveranstaltungstag ausgesucht, um “in der Öffentlichkeit noch intensiver wahrgenommen zu werden”. In über 100 deutschen Städten sollen Veranstaltungen stattfinden, heißt es in einem eigens für den „Tag der Reservisten“ herausgegebenen Handbuch. Erstmals soll der Tag auch in der bundesweiten Presse beworben werden.

Neben der eigenen Mitgliederwerbung, wird das Ziel verfolgt „ein positives und geschlossenes Gesamtbild von Bundeswehr und Reserve abzugeben“. Zu diesem Zweck werden bei zahlreichen Veranstaltungen auch Jugendoffiziere und Wehrdienstberater der Bundeswehr anwesend. Teilweise soll auch Kriegsmaterial ausgestellt und vorgeführt werden. Zudem wird der Reservistenverband versuchen, die „zivil-militärische Zusammenarbeit im Inland“ und Auslandseinsätze, bei denen Reservisten „vor allem in Spezialfunktionen gebraucht“ werden, in ein positives Licht zu rücken. Soziales Engagement soll das Image steigern und die Presse für „kostenfreie Werbung“ benutzt werden.

Der “Tag der Reservisten” wird zum Tag der Werbung für Krieg und Militarismus, wenn wir den KriegstreiberInnen von Reservistenverband und Bundeswehr nicht die Suppe versalzen!
Wir rufen zu „flächendeckenden“ Gegenaktivitäten auf!

  • An welchen Terminen und wo Veranstaltungen stattfinden, erfahrt ihr hier.
  • Vorschläge für Flugblätter stellen wir euch hier zur Verfügung.
  • Wir wollen eine koordinierte Öffentlichkeitsarbeit durchführen. Deshalb informiert uns frühzeitig über Aktionen und schickt Berichte und Fotos.
  • Wir bitten außerdem darum, mit LeserInnenbriefen auf die „kostenfreie Werbung“ der Reservisten in Lokalzeitungen zu reagieren.
  • Einen kritischen Artikel zum „Tag der Reservisten“ findet ihr hier.