Das Militär muss seiner Infrastruktur beraubt werden. Eine Möglichkeit ist die Sprengung von Bundeswehr-Gebäuden und anderen Geräten mit Hilfe von Bomben und Pistolen – gefüllt mit Wasser.

Diese Aktion hat zunächst den Zweck, Aufmerksamkeit zu erregen und Verwunderung hervorzurufen. Mit betont militärischem Auftreten wird das gegnerische Objekt der Bundeswehr attackiert.

Das angreifende Heer sollte sich, wenn möglich, in verschiedene Gruppen aufteilen, um aus verschiedenen Richtungen angreifen zu können. Dabei ist es wichtig so lange wie möglich „unentdeckt“ zu bleiben. Mit Tarnkleidung, Schminke und Pflanzen auf dem Kopf seid ihr in der Regel kaum von den grauen Eingangsbereichen militärischer Einrichtungen zu unterscheiden. Wichtig ist auch die Art der Fortbewegung: Stets in Deckung bleiben, ist das Gebot der Stunde. Das kann auch bedeuten, über Bürgersteige und Plätze zu robben und Schutz hinter Straßenlaternen zu suchen. Eine gekonnte „Rolle“ oder ein genau einstudierter Hechtsprung kann eine frühzeitige Entdeckung verhindern.

Seid ihr nah genug am gegnerischen Objekt dran, kommen die Waffen zum Einsatz. Auf ein vorher vereinbartes Signal, stürmt ihr aus euren Verstecken und setzt die Bundeswehr unter Beschuss. Wasserbomben werden riesige Löcher in das Mauerwerk der feindlichen Gebäude reißen, Wasserpistolen den Bombenwerfern Rückendeckung geben.

Bei dieser Aktion ist es wichtig, die Rahmenbedingungen der Öffentlichkeitswirksamkeit anzupassen: Wann und wo sind möglichst viele PassantInnen? Folgt auf die Aktion eine Aufklärung über die Hintergründe, z.B. in Form von Flugblättern oder Transparenten? Ist die Presse anwesend? Kann sie gute Fotos machen? Gibt es eine Presseerklärung?

Desweiteren ist darauf zu achten, keinen unnötigen Konflikt mit Bundeswehr- und „Sicherheits“personal zu provozieren. „Beschuss“ von Personen sollte in jedem Fall vermieden werden. In der Regel kann die Aktion auch durchgeführt werden, ohne Bundeswehr-Gelände zu betreten. So wird einer Konfrontation und möglichen Anzeigen entgegengewirkt.