Karrieretrucks, Beratungen in Arbeitsagenturen, Messestände, Jugendoffiziere, Werbeanzeigen, Militär-Unis, Musikkorps, BigBand, Sport-Events, Gelöbnisse,… Die Liste der Werbemaßnahmen der Bundeswehr ist lang. Mehrere Millionen Euro lässt sich das deutsche Militär seinen Werbefeldzug jährlich kosten. Unter einem vermeintlich wohltätigen Deckmantel wird nicht nur versucht den „fehlenden“ Nachwuchs zu rekrutieren, sondern auch das Image aufzupolieren um die Gesellschaft für die Armee und ihre Kriege zu gewinnen.

Dabei kennt die Bundeswehr keine Skrupel: Jugendliche werden mit Technik oder Sportangeboten geködert, Werbung nicht als solche kenntlich gemacht, Kritik völlig ausgeblendet und selbst Kinder werden schon für den Dienst an der Waffe geworben.

„kehrt marsch“ ist eine Mitmachkampagne gegen den Werbefeldzug der Bundeswehr. Sie setzt da an, wo es der Bundeswehr am meisten schmerzt – an der „Heimatfront“. Mit kreativem Protest möchte „kehrt marsch“ über die Werbestrategien der Bundeswehr aufklären und ein Zeichen gegen Kriegslogik und Militarisierung setzen.

Die Website www.kehrt-marsch.de informiert über bevorstehende Werbeaktionen der Bundeswehr, gibt Tipps, wie ihnen erfolgreich entgegengetreten werden kann, und bietet Aktions- und Informationsmaterialien an, die heruntergeladen und bald auch bestellt werden können

Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!

Das Orgateam

Die Kampagne wird momentan von einer kleinen Gruppe antimilitaristischer AktivistInnen aus verschiedenen Städten koordiniert. Das Organisationsteam ist grundsätzlich offen für Neulinge, die an der Koordinierung und Weiterentwicklung der Kampagne mitwirken wollen. Bei Interesse kontaktiert uns einfach.